2007 – Elsaß

Zeitraum 03. bis 07. Oktober 2007
Quartier Hotel Schnogaloch
Obernai
Teilnehmer Barbara M., Barbara T., Gisela, Helga, Ilona, Karin, Martina, Regina
Horst, Hans, Manfred, Ulli, Utahart, Stephan
Region Elsass
Vogesen
Touren
  1. Stadtbesichtigung Strasbourg
  2. Berg und Kloster St. Odile
  3. Zur Haut Koenigsbourg
  4. Donon – Berg der Kelten
  5. Rheinauen und Parkanlagen

<VLUU L730  / Samsung L730>In diesem Jahr fiel der 03. Oktober auf einen Mittwoch. Mit nur zwei Urlaubstagen war ein fünftägiger Kurzurlaub möglich und so hatten wir beschlossen, vom Mittwoch 03. Oktober bis Sonntag 07. Oktober 2007 zum Wandern zu fahren. Als Ziel hatten wir uns das Elsass ausgewählt und Hans hatte, wie schon so oft, alles organisiert. Zielort war Obernai südwestlich von Strasbourg. Aufgrund der Entfernung trafen wir uns bereits um 07:00 Uhr in der Nähe der Autobahnabfahrt West in Eisenach.

<VLUU L730  / Samsung L730>Nach der obligatorischen Begrüßung ging es kurze Zeit Später auf die A4 in Richtung Frankfurt und von dort weiter auf der A5. Da Kolonnenfahrt mit mehreren Fahrzeugen nicht so einfach ist, wie man denkt, verfehlten wir uns bei verabredeten Rastpausen mehrfach und schafften es dann immerhin kurz hinter Darmstadt, gemeinsam einen Rastplatz anzufahren. Von da an klappte es mit der Kolonne. An der Autobahnabfahrt Appenweier verließen wir die A5 und fuhren über Kehl in Richtung Strasbourg. Aufgrund des Feiertags war der Andrang am Grenzübergang größer als erwartet und die Fahrt bis Strasbourg zog sich etwas in die Länge.

<VLUU L730  / Samsung L730>Da einige von uns schon einmal in der Stadt waren und den Weg zum Zentrum wieder fanden, konnten wir in der Innenstadt ein paar Parkplätze ansteuern, die nicht zu weit voneinander entfernt waren. Das Wetter war sonnig und herbstlich warm und so machten wir uns auf den Weg in die Innenstadt. Nach einer kurzen Einkehr zu Bier und Kaffee liefen wir weiter in Richtung Münster. Nachdem wir ein wenig die Altstadt durchstreift hatten, suchten wir uns ein Restaurant und aßen Flammkuchen. Andrang und Gewimmel in der Stadt waren uns irgendwann zu viel und so gingen wir wieder zu den Parkplätzen, um den Rest der Strecke nach Obernai zurückzulegen.

<VLUU L730  / Samsung L730>Mit dem Navigationsgerät war die Strecke nicht schwer zu finden und im Ort fragten wir uns zum Hotel „Schnogaloch“ durch. Es war ein altes aber sehr schönes und gut erhaltenes Fachwerkhaus, das ziemlich zentral lag. Die Parkplätze waren auch alle nah am Hotel, so dass wir das Gepäck nicht sehr tragen mussten. Nach dem Check In bezogen wir unsere Zimmer und einige unternahmen einen ersten Rundgang in der Stadt. Außerdem hatten wir gleich für uns einen Tisch im Hotel für das gemeinsame Abendessen bestellt, das wir dann ab 19:00 Uhr hier einnahmen.

Am Morgen des 04. Oktober gab es das Frühstück im Hotel und es war entgegen aller Voraussagen auch reichlich. Als Wanderung war die Umrundung und Besichtigung des Odilien-Berges (763 m üNN) mit dem Kloster St. Odile geplant. Das Wetter sah wieder sehr gut aus und so fuhren wir mit den Autos ca. 30 Minuten bis zu einem Parkplatz am Berg. Nach dem Abstellen der Fahrzeuge und einem kurzen Umtrunk begann unsere Wanderung entlang der um den Berg verlaufenden Heidenmauer, einem Steinwall aus der Keltenzeit. Zum Schluss erfolgte der Anstieg zum Kloster. Auf dem Hof ließen wir uns auf den herumstehenden Bänken nieder, verpflegten uns aus dem Rucksack, besichtigten das Kloster und genossen die Aussicht.

wegweiser.jpgAls wir genug Kultur getankt hatten, ging es weiter entlang der Keltenmauer, vorbei an einigen Aussichtspunkten, zurück zum Parkplatz. Nach der Rückfahrt zum Hotel hatten wir uns für gemeinsames Kaffeetrinken verabredet und gingen in eines der vielen Cafés im Ort und genossen die leckeren Törtchen und Desserts. Dann gab für die meisten von uns eine ausgiebige Stadtbesichtigung, bevor wir uns wieder trafen, um in eines der vielen Restaurants im Ort zum Essen zu gehen. Nach dem Essen sowie einigen Bier oder Wein gingen wir auch gemeinsam zum Hotel zurück.

Am nächsten Morgen stand nach dem (wieder guten) Frühstück der Aufstieg zur und die Besichtigung der Haut Koenigsbourg (757 m üNN) auf dem Programm. Das Wetter war wieder hervorragend und so ging es bald los. Nach einer Anfahrt über Landstraßen, die einer Landpatie mit umfassender Besichtigung des Elsass ähnelte, erreichten Hippolyte, dem Ausgangsort unserer Wanderung. Wir durchquerten den Ort und danach einige Weinberge, bevor der Aufstieg begann. Der Weg war stetig ansteigend und wir überwanden immerhin mehr als 400 Höhenmeter bis hinauf zur Burg.

<VLUU L730  / Samsung L730>Oben gab es eine riesige Burganlage, die sehr gut erhalten ist, mit sehr schönen Ausblicken zu besichtigen. Wir trennten uns und liefen individuell durch die Anlagen, wobei keiner von uns den Eintritt für die gesamte Anlage ausgeben wollte. So trafen wir uns an einem Versorgungskiosk wieder, genossen die Sonne und unsere Rucksackverpflegung. Beim Abstieg gab es eine Einkehr zum Kaffeetrinken, bevor es weiter durch die Weinberge mit der inoffiziellen Verkostung der Trauben ging. Die Rückfahrt nach Obernai verlief etwas schneller und am Abend ging es wieder gemeinsam in das Restaurant vom Vorabend, da es uns allen dort sehr gut geschmeckt hatte.

<VLUU L730  / Samsung L730>Für den 06. Oktober war der Aufstieg auf den Donon (1.008 m üNN) in den Vogesen geplant. Wieder schien die Sonne aus einem blauen Himmel, so dass es auf jeden Fall eine schöne Wanderung werden würde. Nach ca. 45-minütiger Anfahrt parkten wir die Autos und begannen den Aufstieg über gute Forstwege. Auf halber Höhe gönnten wir uns eine Rast an einem Holzplatz, bevor wir den Rest in Angriff nahmen. Kurz unterhalb des Gipfels befindet sich eine alte Kultstätte der Kelten, die wir besichtigten und oben gab es aufgrund des schönen Herbstwetters einen grandiosen Aus- und Rundumblick.

<VLUU L730  / Samsung L730>Der Abstieg begann auf schmalem Weg über Steine und durch Gestrüpp, bevor wir wieder auf die breiteren Forstwege kamen. Wir beeilten uns, zurück zu den Autos zu kommen, da Ulli und Stephan für 16:00 Uhr eine Weinverkostung im Weingut Weibel gebucht hatten. Also ging es schnell zurück zum Hotel und von dort zu Fuß zum Weingut. Der Winzer gab uns einen guten Überblick über die im Elsass angebauten Weine bzw. die des Weingutes. Sechs Weine hatten wir zur Verkostung vorausgewählt, die uns fast alle mundeten. Danach kauften wir zwischen einem und vielen Kästen Wein aus dem Angebot des Weinguts. Abendessen gab es an diesem Abend im Hotel, da keiner von uns mehr in der Gegend herumlaufen wollte.

<VLUU L730  / Samsung L730>Am Sonntag stand die Rückfahrt auf dem Programm. Uthart, Barbara und Helga wollten noch einen Besuch erledigen und fuhren deshalb eine andere Strecke. Wir anderen fuhren nach Starsbourg an den Rhein in die Nähe des Chateau de Pourtales, liefen dort durch die Rheinauen und besichtigten des Park des Chateaus. Gegen Mittag verabschiedeten wir uns voneinander und fuhren in Richtung Eisenach. Der Eine die Strecke über die Autobahn, der Andere über die Rhön. Aber alle kamen heil zu Hause an.

Bilder unserer Wanderungen im Elsass

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