Usedom/Peenetal – 2016

Sonntag, 02. Oktober 2016 – Über den Streckelsberg und um den Kolpinsee bei Koserow

Logo UsedomUnsere Ungewissheit über das Wetter ließ uns für den ersten Wandertag eine Sicherheitsplanung vornehmen, um bei schlechtem Wetter Ausweichmöglichkeiten zu haben. Aber unsere Sorge war unbegründet, denn das Wetter zeigte sich nochmals von seiner besten Seite. Wir starteten am Sonntag erst gegen 10:00 Uhr und fuhren mit zwei Autos nach Koserow. Die stellten wir auf dem Parkplatz an der Seebrücke, der wir als erstes einen Besuch abstatteten. Dann begannen wir die Wanderung in Richtung Streckeslberg, immerhin 56 m hoch. Hier boten sich einige sehr schöne Ausblick auf die Ostsee und den Strand.

Umriss UsedomWir wanderten weiter oben auf der Steilküste bis zum ersten Strandzugang und stiegen dort die Treppen hinunter zum gutbesuchten Strand. Unten wanderten wir am Wasser entlang bis zur Teufelsinsel in Kolpin. Obwohl sich ein paar Wolken gebildet hatten, war es angenehm warm. Nach dem Verlassen des Strandes umwanderten wir den Kolpinsee und durchquerten danach den Wald zurück nach Koserow. Da es erst gegen 13:00 Uhr war, statteten wir dem Erlebnisdorf Karls für etwa eine Stunde einen Besuch ab. Die Wolken hatten sich aufgelöst und einem strahlend blauem Himmel und der Sonne Platz gemacht. Bei herrlichstem Wetter liefen wir dann zum Parkplatz zurück. In Wolgast zurück ruhten sich einige aus, andere besichtigten die Altstadt und den Hafen von Wolgast. Gegen 18:30 Uhr trafen wir uns in unserer Hotelpension zum Abendessen.

Montag, 03. Oktober 2016 – Zum Langen Berg bei Bansin und zur Seebrücke in Heringsdorf

Karte Insel UsedomAm Montagmorgen war der Himmel schon blau und die Sonne hielt nichts auf. Wir starteten an diesem Tag bereits um 09:00 Uhr und fuhren in Richtung Bansin. Wir hatten uns einen Wanderparkplatz an der B111 als Startort ausgewählt. Es begann also mit einer schönen Waldwanderung und wir erreichten ohne Karte und Kompass das Hotel Langenberg. Die Steilküste dort bot wieder schöne Ausblicke auf die Ostsee und den Strand. Wir wanderten danach weiter in Richtung Bansin und wählten bei der ersten Gelegenheit die Treppe nach unten zum Strand.

Hier wanderten wir wieder entlang des Wassers. Wir passierten zuerst die Seebrücke in Bansin und liefen mit vielen anderen Urlaubern weiter bis zur Seebrücke in Heringsdorf. In der Gaststätte auf der Seebrücke gab es trotz des sonnigen Wetters noch frei Plätze und wir gönnten uns einen Kaffee und Bruschetta. Den Plan, noch bis zur Seebrücke in Ahlbeck zu laufen, gaben wir auf und begannen mit der Rücktour auf der Uferpromenade. Jede Menge Fußgänger und Radfahrer waren unterwegs. Am Ende ging es wieder durch den Wald zurück zum Parkplatz.

Zurück in Wolgast gab es wieder eine Ruhepause für alle. Um 18:00 Uhr liefen wir gemeinsam zum Fischmarkt 3, einem schönen Restaurant am Wasser, in dem wir einen Tisch und acht Plätze reserviert hatten. Sehr gute Atmosphäre und Küche – wir haben gleich für den nächsten Abend wieder bestellt.

Dienstag, 04. Oktober 2016 – Durch die renaturierten Peenewiesen bei Kamp

UsedomMapAuch am Dienstag zeigte sich wieder die Sonne, allerdings war es etwas stürmisch. Wir fuhren über Anklam nach Kamp, um dort eine ganz andere Wanderung zu unternehmen. Erste Sehenswürdigkeit am dortigen kleinen Hafen ist die Eisenbahnhubbrücke Karnin. Die Hubbrücke Karnin ist der mittlere Teil der Karniner Brücke, einer ehemals etwa 360 m langen Eisenbahnbrücke zwischen dem pommerschen Festland bei Kamp und der Insel Usedom bei Karnin. Unser Ziel waren aber die renaturierten Peenewiesen, die von vielen Zugvögeln als Zwischenstopp genutzt werden.

Wir wanderten zuerst auf dem ehemaligen Bahndamm zwischen Feuchtwiesen, flachen Gewässern und abgestorbenen Bäumen. Jede Menge Wasservögel tummelten sich im Schilf und abgenagte Bäume zeigten, dass hier auch Biber leben. Wo der alte Bahndamm auf den heutigen Radweg trifft, wandten wir uns nach links und liefen noch bis zu den Infotafeln und dem Aussichtsturm. Der starke Wind war mittlerweile stürmisch geworden, so dass der Aufenthalt auf dem Turm kein wirkliches Erlebnis darstellte.

Nach einer kurzen Pause liefen wir jetzt entlang des Radwegs am Rosenhäger Beck in Richtung Anklam. An der Straße nach Kamp bogen wir rechts ab und wanderten den Rest des Wegs nach Kamp entlang der Straße. Da es in dem kleinen Ort kein Gasthaus gab, fuhren wir anschließend nach Anklam, tranken dort einen Kaffee und schauten uns die (langweilige) Innenstadt an. Anschließend fuhren wir wieder zurück zum Hotel und verbrachten den Abend wieder im Restaurant am Fischmarkt 3 in Wolgast.

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