1987 – Sächsische Schweiz

Zeitraum Oktober1987
Quartier Bergsteigerquartier
Zeughaus
Teilnehmer Barbara T., Helga, Ilona, Karin, Martina, Evelin, Dorothe
Hans, Manfred, Ulli, Uthart, Stephan, Ralf, Frank, Uwe, Peter
Region Elbsandsteingebirge
Touren
  1. Raubschloß, Affensteine, Ostrauer Scheibe, Kuhstall
  2. Von Hrensko zum Prebischtor, zurück durch die Edmundsklamm
  3. Rund um Hinterhermsdorf
  4. Dresden

zeughaus2.jpgHelga hatte Bekannte in Halle, die in der Sächsischen Schweiz ein Bergsteigerquartier buchen konnten. So war 1987 das Elbsandsteingebirge unser Ziel. Zusätzlich zu unserer Gruppe kamen die 3 Hallenser Uwe, Dorotee und Peter mit. Unsere Anreise erfolgte von Eisenach über die A4, wobei wir an der Raststätte Eichelborn eine längere Rast einlegen mussten, um bei Hans seinem Wartburg die Zylinderkopfdichtung zu wechseln. Zum Glück hatte man ja als gelernter DDR-Bürger so etwas immer im Kofferraum. Eine weitere Rast gab es in Radeberg, wo Manfred noch ein Fäßchen Bier abfüllen ließ, bevor wir gegen 19:30 Uhr im Dunkeln am Zeughaus eintrafen. Nachdem wir ausgepackt und unsere Nachtläger in Besitz genommen hatten, sammelten wir Holz und entzündeten ein großes Lagerfeuer sowie den Rost zum Grillen. Es gab Bratwürste und Röstbrot. Da das Wetter trocken und recht mild war saßen wir bis spät in die Nacht am Lagerfeuer.

zeughaus4.jpgAlles was wir zum Frühstück brauchten, hatten wir natürlich dabei. Unsere erste Tour führte uns über das Räuberschloss und die Affensteine zur Schrammsteinaussicht. Mittag gab es an der Ostrauer Scheibe bevor wir ins Kirnitzschtal abestiegen. Mit der Straßenbahn fuhren wir bis zum Lichtenhainer Wasserfall und wir gönnten uns hier gleich Kaffee und Kuchen. Danach stiegen wir auf zum Kuhstall und wanderten dann zurück zum Zeughaus. Wieder wurde Holzgesammelt für das abendliche Lagerfeuer. An diesem Abend gab es reichlich Knoblauchbrot.

zeughaus5.jpgNach dem Frühstück am nächsten Tag fuhren wir mit den Autos nach Schmilka, liefer dann über die Grenze nach Hrensko und begannen dann unseren Aufstieg zum Prebischtor. Umgeben von einer riesigen Knoblauchwolke gönnten wir uns ein tschechisches Bier und wanderten danach weiter nach bis Mezna. Hier gab es ein typisch böhmisches Mittagessen (Knödel, Kraut, Schweinebraten) bevor wir unsere Rückwanderung durch die Edmundsklamm begannen. Teils zu Fuß, teils mit Booten kamen wir zurück nach Hrensko. Nachdem wir noch ein wenig eingekauft hatten, fuhren wir zurück zum Zeughaus, wo es wieder einen gemütlichen Abend gab. Allerdings gab es am nächsten Morgen einige Probleme, da einige Vogelschützer vor der Hütte Vogelmist aus Brutkästen gelagert hatten und wir uns alle Hühnerflöhe eingefangen hatten.

zeughaus7.jpgDie dritte Tour führte uns nach Hinterhermsdorf. Nachdem wir den Ort mit den Autos erreicht hatten, unternahmen wir eine Rundwanderung mit schönen Aussichten, beschwerlichen Aufstiegen und einem leckeren Mittagessen. Außer ein paar Flohbissen und dem ständigen Kratzen ging es allen gut. Der letzte Abend war noch einmal sehr gemütlich. Am nächsten Morgen fuhren wir zuerst nach Dresden, besichtigten die Kunstausstellung am Fucikplatz (textile Gestaltung, Karikatur, Mode, Fotos und Formgestaltung), aßen im SB-Restaurant am Zwinger zu Mittag und fuhren dann zurück nach Eisenach.

Bilder unserer Wanderung

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